gab es die ersten vagen Überlegungen zu einem Neubau eines Bremswagens. Da die „Oma“ nicht mehr in den besten Jahren war und auch schon einiges durchgestanden hatte, wurde es langsam Zeit sich was neues zu beschaffen. Auch gelang man mit der Bremskraft der Oma so langsam an die Grenzen. Schließlich legten die Tractoren jedes Jahr noch eine Schüppe voll PS obendrauf. Die Erfahrungen mit den Bremswagen für Trecker Trecks, der „Oma“ und dem „Red Shadow“ hatte man nun ja auch schon gesammelt. Dieses Wissen sollte jetzt mit in den Neubau einfließen. Ein paar Vereinsmitglieder waren auch schon zu Besuch in den USA gewesen und dabei wurden die dort eingesetzten Bremswagen genau unter die Lupe genommen. Als sich alle einig waren wurde dann aus dem Team Jäger und Sammler. Insbesondere der Wunsch nach einer Tandemachse ohne Außenplaneten gestalltete sich anfangs schwierig bei der Suche. Laufen diese Achsen doch sehr leicht los, ideal also für einen Bremswagen. Wie so oft wird man dann in solchen Fällen eher bei unseren niederländischen Nachbarn auf einem riesen Schrottplatz fündig. Abseits einer ca. 3 Meter hohen und 20 Meter langen „Wand“ aus zig verschiedenen Achsen und Achsteilen wurde doch noch eine Scania Achse, die exakt den Vorstellungen entsprach, gefunden. In der „Achswand“ wurde dann auch noch eine Rockwell Achse für den Backantrieb gefunden. Aus einem 10 Meter breiten und 5 Meter hohen „Getriebehaufen“ kam zudem noch ein passendes Fullergetriebe und ein Allradgetriebe dazu, was beides für den Back- und Fahrantrieb benötigt wurde. Unglaublich zu lesen, aber so war es. Länger und schwieriger war da die Suche nach den gewünschten Motor für den Antrieb des Bremswagens. Ein lufgekühlter Deutz 6-Zylinder sollte es werden, ideal für den wenigen und engen Einbauplatz. Konnte man sich doch so die Wasserkühlung sparen da die Deutz Motoren ja luftgekühlt sind. Nach mehreren Misserfolgen erfuhren wir von einem fast ausgeschlachteten Mengele Häcksler wo das begehrte Herz noch verbaut war. Kurze Verhandlung, Schraubenschlüssel unter den Arm geklemmt und zwei Wochen später stand der Motor in der TTE Werkstatt. Noch auf dem Pkw Anhänger stehend, mit einer umgedrehten Raddkappe als Tank (was anderes war vor Nervosität nicht schneller greifbar) und einem Überbrückungskabel von einem Lkw wurde der Deutz zum Leben erweckt. Erster Probelauf, dass Gerät läuft, auf Schlag!!!!

Nach und nach kamen immer mehr Teile in der Werkstatt zusammen und am Ende der Saison 2004 begann man schließlich damit den neuen Bremswagen zu bauen.

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Karin Scharre-Hendriks

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