bestätigte dann auch den Erfolg der Umbauarbeiten. Die größeren Reifen gaben nochmals eine Verbesserung. Nachdem dreiviertel der Saison rum war hatte man so jeden Bahntyp wie auch Wetterlage hinter sich. Langsam wurde jetzt realisiert das sich jeder Schweisstropfen und jede Minute in der Werkstatt gelohnt hatte. War es doch viel Arbeit und das ganze in nur 5 Monaten in der Freizeit. Veranstalter wie auch Fahrer bestätigten das und man endlich da wo man schon seit der Jungefernfahrt sein wollte. Manche Dinge brauchen halt etwas Zeit. Und auf der eigenen Veranstaltung war das Jahr der Herausforderungen. Zum 27. mal ließ man die Erde beben. Jetzt musste man sich anderen Herausforderungen stellen. Es war heiß, sehr heiß sogar. Das Thermometer zeigte jenseits der 30 Grad an, dazu noch ein schön lauer Wind. Die Luft über der Bahn war am flimmern. Das sind die schlimmsten Voraussetzungen die man für eine Tractor Pulling Bahn haben kann. Den ganzen Tag schon war man damit beschäftigt irgendwie die Feuchtigkeit in der Bahn zu halten. Die Top Elite der 2,5 Tonnen Klasse aus ganz Europa stand im Fahrerlager bereit. Aus den Niederlanden der „de Jong Special“, „Asterix“ und die 16 jährige Kyra Kustermanns mit ihrem „Hot Art“, „Mad Max“ aus Belgien oder erstmals ein Engländer oder besser Engländerin. Ellie Pacey mit ihrem „On the Limit“. Namen die unter Kennern aufhorchen lassen.
Die Super Sport Trucks waren auch wieder mit dabei. Immer mehr Frauenpower also in Edewecht. Die junge Carola de Heus mit ihrem DAF und mit mittlerweile über 2000 PS. Ihre 19 jährige Schwester Janneke hatte dann noch ihren Scania V8 Hauber mit im Gepäck. Die männlichen aber auch weiblichen Fans waren völlig aus dem Häuschen. Geschlagen geben musste sich die Mädels dann aber von Arjan Appeldoorn und seinen weit über 2500 PS starken Volvo FH 16. Selbst im Stechen hämmerte er bis weit hinter die Full Pull Marke. Nur der Erdwall war ihm hier noch im Weg. In der letzten Klasse des Tages wurde Geschichte geschrieben und das beste daran, eine Deutsche! Die 2,5 Tonnen Klasse, viel PS, wenig Gewicht und schwierig zu fahrende Bahn. Hier zeigte sich sehr schnell ab das die Bahn durch die Hitze stark gelitten hatte. Es eine Kunst die leichten und sehr starken Tractoren zu beherschen, was sich als recht schwierig raus stellte. Wilde Ritte der Tractoren die knapp vor der 100 Meter Marke endeteten. Und dann kam einer an den Start gehoppelt, das Mitas Green Monster aus Deutschland. Der Gashebel ging auf Vollgas und das Monster flog förmlich über die Bahn und schleuderte Richtung Erdwall. 130 Meter ganz locker, kein Problem. Die anderen Teams guckten nicht schlecht. Alle nahmen ihren 2. Verusch war, aber keiner schafte es auch nur annähernd an diese Weite, geschweige denn einen Full Pull zu fahren. Das Team wie auch die Fans feierten diesen Sieg bis es wieder hell wurde.
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Karin Scharre-Hendriks