die Saison flog nur so an uns vorbei und es hieß wieder in der Werkstatt die Spuren der harten Saison beseitigen. Wie man ja schon im letzten Jahr festgestellt hat, hatte der SE schon ordentlich gelitten. Und das sollte jetzt bestimmt nicht besser sein. So war es dann auch und es bedeute wieder Arbeit wie schon lange nicht mehr und wo zu Anfang auch keiner mit rechnete. Der Rahmen des SE war durch die vielen Einsätze der letzten 3 Jahre ganz schön gefordert worden, er zeigte erste Schwächen. Also wurde dieser erneuert und zusätzlich noch verstärkt. Es hieß Kufe vom Bremswagen trennen, Achsen entfernen und die Träger vom Hauptrahmen erneuern und gleichzeitig an den Schwachstellen verstärken. Auch wurden die Backrollen und Lagerung gleich verstärkt. Anstelle von Messingbuchsen kamen hier jetzt auch Kugellager zum Einsatz. Weil die Kufe auch gerade unter weg gebaut war wurde diese auch bei der Gelegenheit komplett überholt. Das vordere Bodenblech war schon verschlissen und auch die „Kratzer“ unter der Kufe hatten ihre besten Zeiten hinter sich. Diese wurde auch gleich in einer neuen Anordnung verschweißt, das sorgte für mehr Bremskraft. Die Kufe wurde noch verkürzt um durch den Push Down dann mehr Bremseffekt auf die Bahn zu bekommen. Eines war sicher, auch die Teams sind in der Winterpause nicht am schlafen und finden den ein oder anderen zusätzlichen PS! Und dafür wollte man vorbereitet sein. Es wurde auch noch eine neue Backbremse konstruiert und gleich in dem SE verbaut. Die Erfahrungen nach dieser Saison im alten Red Shadow waren sehr gut. Hier hatte diese bereits im letzten Jahr nach dem großen Umbau ihren Testlauf bestanden. Und von daher darf die Bremse dann im SE nicht mehr fehlen. Auch andere Teams schwören auf unsere Backbremse und ist europaweit im Einsatz. Der neuere Tieflader aus unseren Fuhrpark bekam eine Grundüberholung. Federung, Bremsen, Stoßdämpfer usw. waren in die Jahre gekommen und mussten für die nächste HU neu gemacht werden. Und als ob das nicht alles noch genug Arbeit ist bauten wir auch noch einen neuen Erdhobel. Das alte Exemplar war doch ziemlich in die Jahre gekommen und auch zu schmal. Die neue Version wurde dann auch gleich stabiler und breiter gebaut. In Zukunft war es möglich die Treckspuren mit einem Arbeitsgang wieder glatt zu ziehen, das ersparte richtig Zeit. Zusätzlich wurden auch extra große Wassertanks verbaut was die Tankstopps für Wasser reduzierte. Fortan konnte somit permanent die Bahn während der einzelnen Klassen bearbeitet werden. Bei dem älteren Tieflader stellte sich heraus das dieser doch ziemlich in die Jahre gekommen war. Mittlerweile über 25 Jahre alt hatte der doch ganz schön gelitten. Naja…einer kann ja bald vielleicht weg.

Dem Second Edition geht es an den Kragen
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Karin Scharre-Hendriks

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