bedeutete jede Menge Arbeit, noch mehr wie man eh schon gewohnt war. Eine Steigerung ist also immer noch möglich und war überfällig. Dann mal in die Hände gespuckt. Neben den normalen Wartungsarbeiten an beiden Bremswagen hatte man mit dem TE jetzt großes vor. Es stellte sich immer wieder raus das wir auf manchen Bahnen Probleme mit der Balastierung und dem Gesamtgewicht hatten. Der Bremswagen ging dann am Start zu schwer los. Dies bestätigte sich auch immer wieder durch die Rückmeldungen der Fahrer, gerade in den kleineren und leichteren Klassen. Eine Idee schwirte schon länger in den Köpfen rum wie man hier gegensteuern kann und muss. Die bedeutete aber einen Haufen Arbeit und man hat nur 5 Monate Pause, dann müssen die Bremswagen wieder rollen. In diesem Jahr standen wirklich nur normale Wartungsarbeiten an. Das zeigte sich nach Durchsicht der Bremswagen. Konnte aber auch fast nicht anders. Hatte man ja in den letzten Jahren jeden Winter alles immer auf links gedreht. Nach ein wenig hin und her diskutieren packte man die Sache letztendlich an, nützt ja nix, auf gehts!
Die Antriebsachse wurde umgebaut. Dazu wurde diese weiter nach vorne gesetzt um einen anderen Drehpunkt zu bekommen. Somit ist es für die Tractoren leichter die Kufe am Start „auszuhebeln“. Gleichzeitig speckte man alles unnötige Gewicht ab was unnötig war. Dazu sollten sich noch 600 mm breite Reifen von einem Agrotruck gesellen, inklusive 80 km/h Zulassung! Also musste auch noch zusätzlich Platz unter den Kotflügeln her. Weitere Kleinigkeiten hier und da sollten mehr Spielraum und Möglichkeiten schaffen. Die Lichter in der Werkstatt waren mal wieder länger an und so gelang es Anfang April den ersten Test zu machen. Es ging zum Test & Tune nach Kalkar. Nachdem großen Umbau wollte man nicht unwissend in die neue Saison starten. Das war eine gute Gelegenheit. Die großen Reifen waren zwar noch nicht da, somit hatte man einen direkten Vergleich was nur der eigentliche Umbau brachte. Es wurde ein spitzen Tag! Die Umbauten hatten genau die richitge Richtung erwischt. Was in der Theorie und Berechnung schon richtig erschien bewahrheitete sich jetzt. Für ziemlich jede Klasse ist jetzt ein passendes Set Up einzustellen, auch unter schwierigen Bedingungen. Klar gibt es immer noch Grenzen, die Wettkampfbedingungen müssen schon im Rahmen sein. Nur jetzt ist es definitiv so, wo man mit dem TE nicht fahren kann, da kann auch kein Tractor Pulling stattfinden. Voller Zufriedenheit ging es zurück in die Werkstatt für die Restarbeiten. Das positive Feedback der anwesenden Teams ließ hoffen, die Saison konnte starten.
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Karin Scharre-Hendriks